Ausgabe 132 2/2007


Inhalt

Hauptverein
Nachlese Hauptversammlung

Turnabteilung
Weltgymnaestrada in Dornbirn/Österreich
Sommer-Spielfest der Turnkinder

Volleyballabteilung
Bericht der Volleyballabteilung

Tennisabteilung
Sommer-Abschluss der Tennisjugend
Bericht der Abteilung
Herren 55

Radsportabteilung
Kunstradfahren
Reinhold-Wanner-Gedächtnispreis

Kegelbahn - Noch Termine frei! siehe auch Info Kegelbahn


Hauptverein

SKV Rohracker Jahreshauptversammlung am 23. 4. 2007


Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SKV Rohracker nahm einen harmonischen Verlauf. Der 1. Vorsitzende Manfred Bodenhöfer eröffnete die Versammlung und begrüßte alle Anwesende, besonders begrüßte er Frau Daniela Feindor, stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Stuttgart und Mitglied im Stuttgarter Gemeinderat.
Daran anschließend gedachte die Versammlung ihrer verstorbenen Mitgliedern Ferdinand Fober, Heinz Meier, Emma Bodenhöfer, Margit Wolter. Ferdinand Fober war seit 1975 Mitglied der Gesangsabteilung, in der er sich als Notenwart verdient gemacht hatte. Heinz Meier, ein begnadeter Zauberer mit dem Ball und beliebter Fußballer starb im September 2006. Im Oktober 2006 hat Emma Bodenhöfer, liebevoll genannt Mälle, den Verein für immer verlassen. Jeder im Verein kannte sie nicht nur als Sängerin oder Mitglied der Naturfreunde. Sie hat sich in vielen Funktionen und als rechte Hand des langjährigen 1. Vorsitzenden Gotthilf Bodenhöfer im SKV Rohracker mehr als nur verdient gemacht Margit Wolter war langjähriges Mitglied der Tennisabteilung. In seinem Vorstandsbericht erwähnte Manfred Bodenhöfer ausführlich die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Wir leben in einer spannenden Zeit. Auf der einen Seite gibt es Überlebenskämpfe sozial Schwacher oder Benachteiligter in immer größerem Ausmaß. Organisationen und Vereine, die sich dem Allgemeinwohl verantwortlich fühlen leiden unter der zunehmenden Finanzknappheit. Die unterstützende Mittel und Sponsorengelder werden immer weniger. Die Ausgaben an die Kommunen belasten den Verein mit seinen knapp 600 Mitgliedern, davon 41,4 % Kinder immer mehr. Auf der anderen Seite stehen bei einzelnen prestigeträchtigen Projekten, wie z.B. WMs, Olympia und Andere plötzlich enorme finanzielle Mittel zur Verfügung.
Aktuelles Beispiel der Fußballplatz auf dem Frauenkopf befindet sich in einem desolaten Zustand und müsste dringend saniert werden. Die finanzielle Unterstützung seitens der Kommunen wird wegen knapper Finanzen weitere Jahre verschoben. Die Sicherheit dieses Hartplatzes kann nicht mehr gewährleistet werden, die Verletzungsgefahr ist zu groß. Trotz Allem kann die Fußballabteilung in diesem Jahr auf 75-jähriges Bestehen zurückblicken. Sportlich ist besonders die B-Jugend zu erwähnen, die es immerhin zum Zweiten Platz in der Kreisstaffel bei der Vorrunde gebracht hat.
In der Radsportabteilung haben Kunstradfahrer/innen wieder auf Kreis- und Bezirksebenen mit 2. und 3. Plätzen Erfolge zu verzeichnen. Bei der Radballjugend erreichten Christian Durst und Benjamin Schwarzer die Vizemeisterschaft so dass zum ersten Mal eine Rohracker Mannschaft in der zweiten Radball Bundesliga am Start ist.
Die Turnabteilung besteht seit 120 Jahren und ist die älteste Abteilung im SKV. Gerade diese traditionsreiche Abteilung ist besonders jung in Ihrem Sportangebot. So gibt es neue Kurse wie: “Nordic Walking” und für unsere Jugendlichen ”Rope Skipping” und Fitneß.
Die Tennisabteilung und die Volleyballer haben ebenfalls sportliche Erfolge zu verzeichnen.

Nach dem Bericht des Vorstands erfolgten die Berichte des Hauptkassiers Eugen Beurer und der Wirtschaftskassiererin Brunhilde Geiger. Nach dem Bericht der Revisoren schloss sich die einstimmige Entlastung an. Bei den Neuwahlen gab es keine Veränderungen. Einstimmig wieder gewählt wurden der 1. Vorsitzende Manfred Bodenhöfer, dessen Stellvertreter Walter Trösch, Hauptkassier Eugen Beurer, Wirtschaftskassiererin Brunhilde Geiger, Geschäftsführerin Inge Rüdenauer, Schriftführerin und Leiterin der Geschäftsstelle Ilona Fritz, Leiterin Kegelbahn Edith Kaiser und für die Öffentlichkeitsarbeit Hildegard Beurer. Alle anderen Mitglieder im Funktionärskörper wurden ebenfalls einstimmig wieder gewählt. In ihrem Grußwort erwähnte Frau Daniela Feindor die gute Verankerung des Vereins im Ort mit seinen Sportangeboten.



Daran anschließend erfolgten die Ehrungen. Frau Feindor ehrte mit der Silbernen Ehrennadel und einer Urkunde des WLSB Manfred Bodenhöfer für 30-jährige Tätigkeit im Verein, davon 27 Jahre als 1. Vorsitzender. Als sichtbaren Dank des Vereins schenkte ihm Walter Trösch eine von ihm geschaffene Skulptur aus Karare Marmor. Manfred Bodenhöfer bedankte sich beim Ausschuss und wünscht weiterhin gute Zusammenarbeit.

Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Fußballabteilung wurden geehrt Jürgen Bayer, Peter Diem, Harald Lippoth, Peter Pfeiffer, Joachim Bondorf und Jürgen Zander. Sie alle waren viele Jahre aktive Fußballspieler und sind heute noch zum Teil Ausschussmitglieder der Fußballabteilung. Sie erhielten die Bronzene Ehrennadel und eine Urkunde.
Für 50-jährige Treue wurde Marianne Wieder mit der Silbernen Ehrennadel mit Urkunde ausgezeichnet, sie war Mitglied in der ehemaligen Gesangabteilung.
Für 60-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden Marianne Keppler, Erwin Krieger, Günter Haller und Manfred Wanner mit der Ehrennadel in Gold und einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Marianne Keppler war In den Nachkriegsjahren Leiterin der damaligen Theaterabteilung und Mitglied der Gesangsabteilung und bei den Naturfreunden. Erwin Krieger ein begnadeter Fußballspieler und ein sehr erfolgreicher Trainer und Übungsleiter. Günter Haller und Manfred Wanner waren langjährige Fußballspieler.
Für 10-jährige Tätigkeit als Revisor im Verein wurde Bernd Schreiber mit der Ehrennadel in Bronze und einer Urkunde ausgezeichnet. Am Ende der Versammlung bedankte sich Manfred Bodenhöfer bei allen Anwesenden für ihr Kommen.

Hildegard Beurer


Turnabteilung

Weltgymnaestrada in Dornbirn/Österreich


8. Juli – 14. Juli 2007

Unter 22.000 Teilnehmer/innen aus 56 Ländern aller fünf Kontinente waren auch zwei Turnerinnen des SKV ROHRACKER:
Ulrike Boege, die bereits bei der Weltymnaestrada 2005 in Portugal sowie bei Deutschen Turnfesten in Ulm und Berlin teilgenommen hat, war auch in diesem Jahr bei den Großgruppenvorführungen der Deutschen Delegation dabei. Ilona Fritz, Übungsleiterin verschiedener Gruppen im SKV, nahm an Übungsleiter-Foren wie z B. Fit and Fun with Ropes, Rope Skipping (Referent aus Südafrika), Life Energie Circulation (Japan), Stabilization with spine (Tschechien) sowie Flexi Bar und Balance Pad (Deutschland) teil. Die Teilnehmerinnen ihrer Gruppen konnten von den neuen Erfahrungen bereits profitieren.
Es war eine wunderschöne Woche, mit tollen Begegnungen und einer fröhlichen, gelösten Atmosphäre. Bereits der Einmarsch bei der Eröffnungsveranstaltung war ein Erlebnis: Ulrike und Ilona mit anderen 2.000 Deutschen Teilnehmern, Fähnchen winkend.

Und dann die Atmosphäre auf der Messe: Tosende Begeisterungsstürme in den acht Messehallen in Dornbirn über spektakuläre, lyrische, tänzerische, gymnastische, phantasievolle Gruppen-Turnvorführungen! Bei nahezu jeder der täglich 200 Vorführungen waren die Hallen mit 1.000 Besuchern besetzt. In den Städten zwischen Bregenz und Feldkirch gab es während dieser Woche ein riesiges Programm an Vorführungen, das Besondere dabei der Wechsel von professionellen Vorführungen und engagierten, humorvoll dargebotenen Nummern der Hobby-Sportler aus aller Welt. Besonders die tanzbegeisterten Männer und ihre Auftritte sorgten für viel Applaus.

Es gab wundervolle Begegnungen mit lieben Menschen: Wir haben z. B. gelernt, dass es im Saarland eine Liga für Völkerball gibt: Hatten bisher nicht gewusst, dass Völkerball auch wettkampfmäßig gespielt werden kann, mit Schiedsrichter, Spiel auf Zeit und Ergebnispunkten.
Solche und andere Erfahrungen würden wir gerne noch mit mehreren Teilnehmer/innen aus unserem Verein teilen. Vielleicht finden wir in den nächsten Jahren noch mehrere Turnerinnen, die uns begleiten möchten. Die nächste Möglichkeit bietet das Deutsche Turnfest 2008 in Frankfurt.

Ilona Fritz


Turnabteilung

Sommer-Spielfest der Turnkinder


In diesem Jahr fand das Sommer-Spielfest der Turnkinder am Dienstag, 17. Juli, erstmals während der Turnzeiten unseres Kleinkind- und Vorschulturnen, in und um die Turnhalle der Tiefenbachschule statt.

Das Wetter war uns wohl gesonnen, und wir konnten unsere „Wasserstationen“ im Außenbereich der Halle aufbauen. Es musste Wasser im Becher transportiert, mit einem voll gesogenen Schwamm bis zu einer Flasche gerannt und mit der Wasserpistole einen Tischtennisball von der Dose geschossen werden. Außerdem war unsere beliebte Mohrenkopfmaschine wieder im Einsatz.

10 verschiedene Stationen waren zu bewältigen. In der Halle waren Stationen wie „Gerätetransport“, „Ballwurf“ und „Hindernislauf“ zu bewältigen. Für die größeren Schulkinder gab es noch einen Rope-Skipping-Test zu absolvieren. Mit Sprüngen, wie „Double under“, (zweimal muss das Seil beim Sprung unter den Beinen durch), Can Can (abwechselnd Beine anheben), Jumping Jack (Beine grätschen und schließen) und anderen konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen. Alle 60 Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache und konnten sich anschließend mit Würstchen und ein Getränk wieder stärken. Herzlichen Dank an alle, die beim Aufbau, Durchführung der Spielstationen und der Verköstigung geholfen haben.

Ilona Fritz


Volleyballabteilung

Bericht der Abteilung


Immer wenn ich mich hinsetze, um meinen Beitrag für die Vereinsnachrichten des SKV Rohracker zu fertigen, wird mir sehr deutlich bewusst, dass schon wieder ein halbes Jahr vergangen ist. Dabei kommt es mir so vor, als ob ich meinen letzten Bericht erst vor wenigen Tagen geschrieben hätte, denn ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich ihn mit meinen Ausführungen über den total verkorksten Start unserer Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" in die Spielrunde 2006/2007 beendet habe.

Diese Spielrunde ist zwischenzeitlich abgeschlossen und die Mannschaft hat meine im Bericht formulierten Hoffnungen erfüllt und in den noch verbliebenen Spielen den Fehlstart deutlich korrigiert. Auch musste der Trainer nicht auf die angedachte Strategie "Frauenpower pur" zurückgreifen, da die Herren der Schöpfung bei den letzten Spieltagen ebenfalls in ausreichender Zahl präsent waren und zum Erfolg beitragen konnten.

Beim Spieltag am 10.03.2007 in Leinfelden-Echterdingen (Stetten) ging unsere Mannschaft bei insgesamt 4 Spielen viermal als Sieger vom Platz. Gleiches wäre ihr fast auch am letzten Spieltag in Ditzingen-Hirschlanden gelungen, obwohl sie sich hier mit den Mannschaften von der Tabellenspitze auseinander setzen musste. Gegen die Mannschaft vom TSV Freudenstadt entwickelte sich ein spannendes und sehr hochklassiges Spiel, laut Mitteilung des Trainers "unser bestes Spiel dieser Saison", das dann auch noch mit 2:1 gewonnen werden konnte. Entsprechend hoch motiviert gingen die "rumms bumms"-ler aus Rohracker auch in das letzte Rundenspiel gegen den Tabellenführer "Ouzo 12" aus Stetten. Man konnte mithalten, man konnte punkten, aber man konnte letztendlich nicht gewinnen. Allerdings war dies für die Spieler und den Trainer kein echter Beinbruch, denn die Mannschaft hatte gezeigt, dass sie mitspielen und Volleyball auch richtig Spaß machen kann. Wegen der verlorenen Spiele zum Rundenbeginn hat es letztendlich nur für den dritten Tabellenplatz gereicht, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Zum Aufstieg hätte nur der erste Platz berechtigt, so dass die Mannschaft auch in der kommenden Spielrunde in der Staffel C4 antreten wird.

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass es Sandra Münch wieder geschafft hat, Staffelleiterin dieser Staffel zu werden. Andere behaupten hierzu, sie konnte einfach nicht schnell genug "Nein" sagen, wie sie beim Verbandstag für diesen Posten vorgeschlagen worden ist. Zumindest hat Sandra in dieser Funktion die Möglichkeit, auf die Terminierung der Spieltage etwas Einfluss zu nehmen. Bei dem in unserer Freizeit-Mixed-Mannschaft ständig vorhandenen Personalnotstand kann dies vielleicht sehr hilfreich sein. Nach letzter Mitteilung der neuen Staffelleiterin stehen 3 Spieltermine für die kommende Runde bereits fest und zwar am 03.02.2008, am 17.02.2008 und am 06.04.2008. Die ausrichtende Mannschaft wird in allen drei Fällen der MTV Stuttgart sein, so dass anzunehmen ist, dass auch die Spiele hier im Großraum Stuttgart stattfinden werden. Wer Zeit und Lust hat, darf die Mannschaft natürlich gerne unterstützen.

Der oben schon angesprochene Personalnotstand scheint sich auch in der kommenden Spielrunde wieder fortzusetzen. Von Neuverpflichtungen bei "rumms bumms" ist mir bislang nichts zu Ohren gekommen. Dafür wird Richard Landfried aus gesundheitlichen Gründen seine Volleyballkarriere jetzt endgültig beenden. Er hat zwar schon vor ein paar Jahren als aktiver Spieler aufgehört, bei Notfällen - und die gab es sehr häufig - der Mannschaft aber immer wieder ausgeholfen. Die Entscheidung wird natürlich von allen akzeptiert, weil es ja mehr als sinnvoll ist aufzuhören, bevor Knie oder Rücken ganz kaputt sind. Aber dennoch wird ihn die Mannschaft ganz schmerzlich vermissen. Zudem wird Maren Lepple der Mannschaft in der kommenden Spielsaison nicht zur Verfügung stehen, da sie ihren Bildungshorizont im fernen Finnland erweitern will. Auch hier akzeptiert die Mannschaft, dass es einfach zu weit ist, von Finnland regelmäßig nach Rohracker ins Training oder zu den Spielen zu kommen. Ich wünsche den beiden für ihre volleyballfreie Zeit alles Gute und hoffe natürlich, dass diese bei Maren nur von vorübergehender Dauer ist und sie irgendwann wieder in den Kreis der Mannschaft zurückkehren wird. Zudem wünsche ich der Mannschaft den einen oder anderen Neuzugang, denn eine Reaktivierung von Spielern aus dem Kreis der "Jedermänner" wird immer unwahrscheinlicher.

Für die Damen und Herren dieser Gruppierung wird die Luft nämlich immer dünner und zwar nicht erst einen halben Meter oberhalb der Netzkante, sondern zwischenzeitlich auch schon am Hallenboden. Dennoch hoffen wir, dass die Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" die Spielrunde 2007/2008 gut überstehen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch erfolgreich sein wird.

Natürlich hat es im zurückliegenden halben Jahr in der Volleyballabteilung des SKV Rohracker auch noch einige andere gewöhnliche und außergewöhnliche Ereignisse gegeben. Wie schon im letzten Bericht angekündigt, hat am 27.03.2007 ganz gewöhnlich die Jahreshauptversammlung stattgefunden. Auch hier haben sich meine im letzten Bericht geäußerten Hoffnungen erfüllt und die bisherigen Amtsinhaber an der richtigen Stelle wieder genickt. Allerdings haben Monika Pöhler und Günne Wieland wohl zum letzten Mal genickt. Beide haben bei der Veranstaltung und somit mit ausreichender Vorlaufzeit angekündigt, dass sie bei der nächsten Jahreshauptversammlung der Abteilung als Kassier und Revisor nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Um den Fortbestand der Abteilung weiter zu gewährleisten, müssen beide Posten aber unbedingt wieder besetzt werden. Bei der letzten Jahreshauptversammlung war zwar noch nicht ganz klar, wer die Nachfolge von Kassier und Revisor antreten wird, allerdings wird es auf jeden Fall jemand aus dem Kreis der Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" sein. Die neuen Amtsinhaber kristallisieren sich auch immer mehr heraus, ohne dass ich an dieser Stelle schon Namen nennen möchte.

Die sportlichen Aktivitäten der "Jedermänner" lassen leider immer mehr zu wünschen übrig. War es in der Vergangenheit noch so, dass die Trainingsbeteiligung am Dienstag erst kurz vor den Sommerferien etwas nachgelassen hat, so musste in diesem Jahr gleich das erste Training nach den Ferien mangels ausreichender Beteiligung ausfallen. Wo wird das noch hinführen? Bei mir selbst habe ich schon festgestellt, dass aufgrund dieser Entwicklung die Kondition deutlich abgenommen, dafür aber das Körpergewicht in etwa gleichem Maß zugenommen hat. Und wer ist schuld daran? Natürlich die "Jedermänner" vom SKV Rohracker! Dafür konnte aber das sportliche Defizit durch zahlreiche Aktivitäten im zwischenmenschlichen Bereich etwas ausgeglichen werden.

Am 11.05.2007 haben wir uns wieder bei Joffi zum Spargelessen getroffen. Als Fazit möchte ich hier nur festhalten, dass es wie immer gut, schön und ausreichend war. Für den 09.06.2007 habe ich ein außergewöhnliches Ereignis zu vermelden. Petra Hinderer und Frank Skrzypczak haben sich nach vielen gemeinsamen Jahren und in doch schon fortgeschrittenem Alter noch "so richtig getraut". Und die "Jedermänner" durften die wunderschöne Hochzeitsfeier bei Wein, Gesang und tollem Essen in der Vereinsgaststätte "Da Salvo" miterleben. Ein weiteres Ereignis der außergewöhnlichen Art war der 50. Geburtstag von Ingrid Lepple Ende Juni des Jahres. Ingrid hat uns auf beeindruckende Weise gezeigt, dass es gar nicht weh tut, so alt zu werden. Gerade für mich war dies eine besonders wichtige Erkenntnis, da ich im aktiven Bereich der Volleyballabteilung der Nächste sein werde, der diesen Schritt tun muss. Nach dem ausgelassenen, bis in die frühen Morgenstunden andauernden Fest von Ingrid bin ich mir jetzt aber ziemlich sicher, dass ich diesen Schritt nicht tun muss, sondern dass ich ihn tun darf. Als Dank dafür hatte ich für Ingrid eine kleine Rede vorbereitet, die ich zu vorgerückter Stunde bei ihrem Fest dann auch noch vorgetragen habe. Die nach meinem Beitrag auftretende Bauchtänzerin, die leicht bekleidet vor der Tür auf ihren Auftritt warten musste, hatte anschließend mit einer Unterkühlung zu kämpfen, weil meine Rede wohl doch länger war, als sie mir persönlich vorgekommen ist. Trotzdem war es ein wunderschönes Fest, an das alle noch lange zurück denken werden. Allerdings wird Ingrid Lepple, seit sie jenseits der 50 ist, noch seltener im Training angetroffen, als dies bisher schon der Fall war. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass auch im fortgeschrittenen Alter regelmäßige körperliche Ertüchtigung dringend angeraten wird.

Noch rechtzeitig vor dem Beginn der Sommerferien hat Doris Böbel die Mitglieder per E-Mail zum diesjährigen Beachen eingeladen. Als Termin wurde der 12.08.2007 festgelegt. Im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren hatte sich bezüglich dieser Veranstaltung allerdings Gravierendes verändert. Die Beachanlage des TSV Heumaden, auf der wir jahrelang diese Veranstaltung ausgetragen haben, musste einem Fußballplatz weichen und stand deshalb nicht mehr zur Verfügung. Unsere Organisatoren Doris und Joffi haben sich zwar rechtzeitig nach Ersatz umgeschaut, was allerdings gar nicht so einfach war.
Die Beachanlage des TV Hedelfingen war ursprünglich als Ausweichmöglichkeit angedacht, mit anschließendem gemütlichen Beisammensein in der Vereinsgaststätte "Da Salvo". Allerdings hatte die Vereinsgaststätte zu dieser Zeit urlaubsbedingt geschlossen, so dass diese Möglichkeit wieder verworfen wurde. Letztendlich wurde dann im Scharnhauser Park in Ostfildern ein Beachvolleyballfeld und in unmittelbarer Nähe der Biergarten der "Alten Wache" gefunden, was von den beiden Organisatoren als ideale Konstellation für die Ausrichtung unserer allseits beliebten Veranstaltung erkannt und deshalb fest gebucht worden ist.



Wie aus den gelungenen Fotos von Monja Schock hoffentlich ersichtlich wird, war es eine Veranstaltung, die sowohl von sportlicher Dynamik, als auch von Phasen der Erholung geprägt war und allen großen Spaß gemacht hat. Das Wetter war bereits beim ersten Termin so hervorragend, dass wir den Ausweichtermin am darauf folgenden Wochenende gar nicht mehr in Anspruch nehmen mussten. Auch das Essen in der "Alten Wache" war wirklich ganz hervorragend, selbst wenn das von mir bestellte Schnitzel mit Pommes mehrfach an anderen Tischen verkauft worden ist, bevor es schließlich den Weg zu mir gefunden hat.

Zum Abschluss meines Berichtes in dieser Ausgabe der Vereinsnachrichten habe ich nun wieder das Problem mit den Weihnachts- und Neujahrswünschen. Es gibt zwar schon wieder Lebkuchen und Spekulatius zu kaufen, aber dennoch kann ich Weihnachten am Horizont noch nicht so richtig erkennen. Ich werde deshalb meine diesbezüglichen Wünsche auch hier noch nicht formulieren, wünsche aber allen Volleyballern des SKV Rohracker eine gute Zeit und viel Spaß bei den Aktivitäten der Abteilung.

Hans-Peter Blersch
Pressewart der Volleyballabteilung



Tennisabteilung

Sommer-Abschluss der Tennisjugend


Traditionell fand unser Tennis-Abschlussfest der für die Jugend am letzten Schultag, dem 25. Juli 2007, auf unserer Tennisanlage im Bußbachtal statt.



Es war eine tolle Veranstaltung: 36 Kinder wuselten auf den 2 Plätzen herum. Unsere vier Junioren managten mit Hilfe von einigen Erwachsenen das Turnier. In der Zwischenzeit konnten sich Eltern, Großeltern und Bekannte bei Kaffee und Kuchen die Fortschritte ihrer Kinder anschauen. Zum Ausklang wurde von ein paar Vätern der Grill angeschmissen und all die guten und verschiedenen Salate, die von den Eltern unserer Tennisjugend mitgebracht wurden, gegessen.

Marion Schöpp-Metzger


Tennisabteilung

Bericht der Tennisabteilung


Die Freiluftsaison geht nun allmählich zu Ende.
Eines der erwähnenswerten sportlichen Ereignisse war das Dürrbachturnier, das am ersten Wochenende nach den Sommerferien stattfand. Am Samstag, den 15. September wurden die Damen- und Herren-Doppel ausgetragen, bei denen Claudia Jahn und Simone Rief (TVH) und Andi Gerlach und Michael Kaiser (SKV-Rohracker und TVH) als Gewinner hervorgingen. Sieger beim Mixed Doppel wurden zwei aus unseren Vereinsreihen, Sandra Münch und Alex Oberhofer. Hier noch einen Glückwunsch an alle Gewinner. Bei herrlichem Wetter und guter Beteiligung kann man beim Dürrbachturnier 2007 von einem gelungenen sportlichen und gesellschaftlichen Wochenende sprechen.
Spannend ging es aber nicht nur bei den Freizeitturnieren zu, spannend waren dieses Jahr vor allem auch die Mannschaftswettkämpfe.

Damen 50
An dieser Stelle möchte ich die Mannschaft der Damen 50 aufführen. Die Mannschaft, die sich zurzeit aus drei Spielerinnen des SKG, einer Spielerin des TVH und neun Spielerinnen des SKV zusammensetzt und im letzten Jahr mit viel Einsatz und Spieleifer aufgestiegen war hatte dieses Jahr leider weniger Glück. Sie mussten in dieser Saison einen Abstieg hinnehmen. Als dieses Ergebnis feststand kommentierte eine gegnerische Mannschaft, aufgrund des Spieleifers der Damen so: „Schade, dass ihr absteigt“. Wirklich schade, wir hätten uns natürlich alle über einen weiteren Erfolg gefreut. Einen kleinen Trost bot hierbei vielleicht die beneidenswert gute Bewirtung von Gerda Münch, Irene Lang und Sylvia Fahr-Armbruster bei einem der Spiele. Danke euch allen für diesen Einsatz. Ist uns doch die Gaumenfreude (fast?) genauso wichtig wie sportlicher Erfolg.

An dieser Stelle möchte ich noch einen kleinen Bericht von Ulla Trösch einfügen, der zeigt, dass die Damen 50 sich trotz des Ergebnisses 2007 nicht entmutigen lassen:

Im Aufzug abwärts
5. Stock, Hochhaus des WTB, Staffelliga: Alle 13 Damen 50 aus den Vereinen TVH, SKG und SKV bitte aussteigen. Über den Winter hatten sie Zeit, sich in der Höhenluft zu akklimatisieren, ehe es ab Mitte Mai galt, diese „Sonnenterrasse“ zu verteidigen. Dass dies schwer werden würde, mussten die Damen 50 bei der 3:5 Niederlage zu Hause erfahren. So rutschten wir erst einmal tiefer in den 4. Stock. Nach dem Spiel gegen Weiss-Rot-Stgt. (2:6) zeigte der Pfeil im Aufzug wieder nach unten: 3. Stock. Dort hielten wir uns hoffnungsvolle zwei Wochen, denn beim 4:4 in Muckensturm entschied ein Satz mehr für uns. Leider rutschten wir nach dem 0:8 beim TBU in den 2. Stock. Gegen Freiberg-Mönchfeld entschied beim 4:4 mal ein Satz weniger gegen uns: 1. Etage! Das Erdgeschoss drohte und damit das Verlassen des komfortablen Hauses „Staffelliga“. Vermeiden ließ sich dies nur durch einen Sieg gegen TUS Stgt. Die Niederlage zu Hause (3:5) machte dieses Vorhaben unmöglich. Einziger Trost: Wir durften wenigstens hoch erhobenen Hauptes als Vorletzte im Erdgeschoss aussteigen, denn Muckensturm landete im dunklen Untergeschoss.
Fazit 1: Häuslich einrichten in höheren Sphären kann man sich nur, wenn es keine Verletzte (2 bei uns!) gibt, wenn nur gut eingespielte Doppel zum Einsatz kommen und wenn keine privaten Feste den Einsatz wichtiger Spielerinnen verhindert.
Fazit 2: Sind wir am Ende (wie ein Teil unserer Männer bei den Herren 55) eine „Aufzugmannschaft“ – zu stark für die untere, zu schwach für die obere Klasse?
Fazit 3: Wir sind entschlossen, ungeachtet des Ergebnisses, Spaß am Tennis zu haben und greifen 2008 voller Optimismus wieder an ! (Ulla Trösch)

Junioren
Auch die Vierermannschaft unserer Herren/Junioren, sorgte für Nervenkitzel. Schafften sie es doch, sich für die Aufstiegsrunde zur Verbandstaffel zu qualifizieren. Allein dieser Leistung muss Beachtung geschenkt werden.



Die jungen Spieler Pascal Kaiser, Johannes Münch, Achim Diem, Thomas Metzger und als Ersatzspieler für Johannes Münch (der sich bei einem der Wettkämpfe verletzte) Sandro Jacobi sorgten dann auch für spannende Spiele, gaben ihr Bestes und kämpften bis zuletzt um den Aufstieg. Das Ergebnis bei den insgesamt drei Spielen sah dann so aus, dass sie das erste Spiel 4:4 verloren geben mussten, weil sie einen Satz weniger als die gegnerische Mannschaft vorweisen konnten. Die beiden weiteren Spiele gingen 3:5 für die Gegner aus. Dass diese Aufstiegsrunde ein besonderes Ereignis für unseren SKV bedeutete zeigte die große Anzahl an Zuschauern, die unsere Herrenmannschaft durch ihr Beisein unterstützte. An dieser Stelle möchte ich verraten, dass diese Unterstützung unsere jungen Spieler sehr gefreut hat und die vielen Zuschauer von ihnen das Prädikat „voll super“ erhalten haben. Wenn wir bei diesem Wettkampf auch keinen Spielgewinn erzielen konnten, so war er sicher ein Gewinn für unsere Vereinsgemeinschaft.
Auch im Hobbybereich war der SKV mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft vertreten. Allen Aktiven der Freizeitrunde hat es sehr viel Spaß gemacht Spielern und Spielerinnen anderer Vereine zu begegnen und Freizeitwettkämpfe auszutragen und hier und da nette private Kontakte zu knüpfen.

Kinder- und Jugendarbeit
Wie im Vorjahr trainierten diese Sommersaison wieder unsere Kindernachwuchsspieler mit ihren Trainern regelmäßig auf den Plätzen. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an die Trainer.



Am ersten Sommerferienwochenende hat dieses Jahr ein besonderer Event statt gefunden. Es wurde ein Tennisferiencamp auf unseren Plätzen für Kinder angeboten. Albe Boseck und Pascal Kaiser trainierten 11 Kinder eine Woche lang mit viel Spaß und Spiel. Den Rückmeldungen nach hatten Trainer wie Kinder viel Freude an dieser gemeinsamen Zeit und aufgrund der positiven Resonanz wird voraussichtlich nächstes Jahr wieder ein Camp für Kinder angeboten werden. Vielen Dank an Albe und Pascal für euer Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit.
Für alle aktiven Kinder gab es dieses Jahr wieder einen Saisonabschluss wie im Vorjahr. Mit Kleinfeldturnieren und Grillen mit der ganzen Familie der jungen Spieler ließ man die Saison ausklingen. Vielen Dank an die Eltern, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen.
Zum Wintertraining, das wie letztes Jahr in Kooperation SKV und TVH in der Halle statt findet sind bisher 32 Kinder angemeldet. Eine beachtliche Zahl und wir freuen uns über all die aktiven jungen Spieler.

Im Namen des Vorstandes grüße ich euch recht herzlich und wünsche viel Spaß beim Hallentennis in der Herbst- und Winterzeit.

Rosemarie Motschenbacher
Pressewart der Tennisabteilung



Tennisabteilung

Die Tennisabteilung des SKV Rohracker meldet:
Herren 55: Neuanfang als 4-er Team geklappt – sofort Aufstieg gelungen


Die Vernunft erzwingt Notwendigkeiten!
Das Durchschnittsalter von 63 Jahren macht sich immer stärker bemerkbar, die Verletzungen nehmen zu und neue Spieler sind nicht in Sicht. Damit der Fortbestand unserer Mannschaft sichergestellt ist, mussten wir uns erstmalig für eine 4-er Mannschaft entscheiden. So begann für unseren unveränderten Spielerkreis mit R.Binder, H. Birkenmaier, J. Giese, W. Oberhofer, R.Schwinger, W.Trösch und H.Franke erneut der Weg ganz unten, in diesem Fall in der Staffelliga. Es ist ganz toll, wie es die Sportwarte in den Bezirken immer wieder schaffen, uns mit Überraschungen zu verwöhnen.
Die Folge: In unserer Gruppe warteten in 2007 fünf ganz fremde Vereine auf uns, weil wir weg vom Bezirk 3 in den Bezirk 6 eingeordnet wurden.

5. Mai 2007
Heimspiel gegen TRC Schlierbach: 7:1 Dieser Gegner war zwar eine ausgesprochen nette Mannschaft, aber kein echter Prüfstein. Trotzdem, ein deutlicher Sieg zum Auftakt der Saison tut einfach gut – jeder Punkt zählt.

12. Mai
Auswärts beim TCA Neckartenzlingen: 4 : 4, ganz knapper Sieg Es war an dem Tag als Stuttgart in Bochum gewann und Schalke in Dortmund verlor. Es war an dem Tag, an dem wir das Auswärtsspiel, bei dem Mitfavoriten (einer Mannschaft, die ungewöhnlicherweise ausschließlich in der Halle spielt, weil keine Freiplätze vorhanden sind), absolvierten. Es war an dem Tag, als wir die Premiere erlebten, weil wir von Beginn des Spiels an das Besondere und Spannende des Systems der Zählung bei den 4-er Teams kennenlernten. Mit dem 4: 4 und mit dem überaus glücklichen Auswärtssieg mit 53 zu 52 Spielen blieben wir im Aufstiegsrennen.

31. Mai bis zum 7. Juni
Zwischen den Punktspielen versuchte unsere Mannschaft wieder die Kombination zwischen Urlaub, Zusammensein und Gruppendynamik fortzusetzen. In der Zeit vom 31.5. – 7.6. 2007 weilten wir mit drei Spielerinnen und sechs Spielern erneut eine Woche in Pieve di Tremosine oberhalb von Limone am Gardasee. Auch wenn uns der Wettergott nicht wie gewohnt im vollen Umfang hold war, Tennis wurde natürlich auch gespielt. Das bisherige Abschneiden erforderte volle Konzentration auf Verbesserungen im technischen und taktischen Bereich. Diesmal rundete ein internes Einzel-Turnier den sportlichen Teil ab. Frisch gestärkt und mit neuem Selbstvertrauen gingen wir die 2. Halbzeit der Punktspiele an.

16. Juni
Heimspiel gegen TC Kemnat: 7:1 Der TC Kemnat hatte sich bisher als die vermutet starke Mannschaft erwiesen. Nur der Sieger dieses Matches behielt alle Chancen auf die Meisterschaft. In überzeugender Manier konnten wir den bisherigen Tabellenzweiten in die Schranken weisen – es passte alles. So konnten wir unseren Spitzenplatz verteidigen.

23. Juni
Auswärts beim TSV Deizisau: 7: 1 für uns Auch wenn die Ambitionen des Gegners auf vordere Plätze nicht mehr gegeben war – auch solche angeblich leichteren Spiele müssen erst gewonnen werden. Mit diesem weiteren überaus deutlichen Sieg und dann Auswärts zogen wir uns sehr gut aus der Affäre. Wir verteidigten den Spitzenplatz und taten erneut etwas für die Match-Bilanz. Weiterhin volle Konzentration, nächste Woche noch ein Erfolg und wir haben unser Ziel erreicht.

30. Juni
Heimspiel gegen TV Hohenstein: 8:0 Das letzte Punktspiel der Saison und zugleich die Begegnung zwischen dem Ersten und aktuellen Tabellenzweiten. Unser Motto hiess: „Wir lassen uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.“ Diese Begegnung endet mit einem 8: 0 Paukenschlag – das hatte wirklich keiner von uns vorher vermuten können. Erfreulich dabei: Alle sieben Spieler unserer Mannschaft kamen in diesem Abschlusspiel zum Einsatz. Jeder Sportler weiß, was es für das Gemeinschaftsgefühl eines Teams bedeutet, wenn ein solcher Kantersieg gemeinsam von Allen errungen wird.

Fazit dieser Punktspiel-Saison: Mit fünf Siegen und somit 5:0 Punkten haben wir den Umstieg in die 4-er Mannschaft hervorragend geschafft, souverän die Gruppen-Meisterschaft und somit den Aufstieg errungen. So ist in unserer langen Laufbahn mal wieder ein Aufstiegsfest fällig.
Auch wenn erhebliche Fortschritte „im hohen Alter“ nicht mehr zu erzielen sind, versuchten wir an unseren Trainigsabenden und bei den Punktspielen ein gewisses Niveau zu halten. Solange noch gewonnen wird und die Mannschaft überwiegend Erfolge erzielt, können wir mit uns im Reinen bleiben und den Tennissport auch mit der Teilnahme an den Punktspielen fortsetzen.
Wie es weitergeht? Wir denken seit geraumer Zeit nur noch von Jahr zu Jahr und werden im Herbst erneut diskutieren und entscheiden, in welcher Konstellation unser Team den in 1995 begonnenen Weg weiter beschreitet. Bleiben wir bei den Herren 55 oder steigen wir endlich in die Herren 60 um?

Nur eines ist gewiss: Ohne unsere Ehefrauen kommen wir auch beim Tennis nicht aus. Was würden wir denn ohne die mentale Unterstützung, ohne die „konkurrenzlose“ Bewirtung bei den Heimspielen und ohne die jeweils umfassende Verpflegung bei den Trainigsabenden tun? Wir brauchen Euch auch weiterhin und bedanken uns für alle guten Taten bei den Damen: Ursula Birkenmaier, Annelies Giese, Uschi Oberhofer, Heidrun Schwinger, Ulla Trösch und Sigrid Franke.

Hartmut Franke



Radsportabteilung

Kunstradfahren


Von Frühjahr bis Herbst nehmen wir an keinen Meisterschaften teil. Vielmehr werden im Training neue Übungen einstudiert. Für Aufregung bei den Sportlerinnen und Sportler sorgte dann doch der eine oder andere Auftritt bei Veranstaltungen:
Am 12. Mai 2007 nahmen wir an den 2. Stuttgarter Fahrradaktionstagen auf dem Stuttgarter Schlossplatz, dem so genannten SATTELFEST teil. Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger konnten sich an zwei Tagen über die Möglichkeiten und Vorteile des Radfahrens in und um Stuttgart informieren und wir waren mittendrin. Auf der Präsentationsfläche vor dem Kunstmuseum kündigte der Moderator den ‚Rohracker Damen-Achter im Einradfahren’ an. Das zahlreich anwesende Publikum bekam dann den Auftritt des ‚Rohracker-Kunstradnachwuchs-Zehners’ zu sehen. Diese Einradvorführung war ein voller Erfolg und wurde mit viel Applaus bedacht.
Beim 2. Rohracker Bürger- und Radlerfest am 16. Juni 2007 haben die Kunstradkinder zum einen den Fahrrad-Parcours mit den Juxfahrrädern bestens betreut und die Sieger ermittelt. Zum anderen zeigten sie nachmittags nochmals ihre Einradkür und ‚schafften’ es mit einer Fotoaufnahme davon bis in die Untertürkheimer Zeitung.
Großen Anklang fand unser diesjähriger Saisonabschluss am letzten Schultag vor den Sommerferien. Heike Jäger und ich zogen mit fast allen Kindern nach Sillenbuch ins ‚Bädle’. Dort bekamen wir Trainer alles ab, was sich im Lauf der Zeit ‚aufgestaut’ hatte. So waren wir mehr unter als über Wasser und tranken –notgedrungen - literweise Chlorwasser. Am Abend waren alle froh, als wir dann müde, aber unversehrt, zusammen mit einigen Eltern den Tag und die Saison mit Pizza-Essen und Getränken ausklingen ließen.
Etwas eingerostet kamen unsere Sportler aus den Sommerferien ins Training zurück. Mit neuem Elan geht’s jetzt weiter, auch wenn einige nach ihrem Schulwechsel erst alles neu organisieren und sich zurechtfinden müssen.
Ungeachtet dessen waren die Kunstradler schon eine Woche nach Schulbeginn im Rahmenprogramm des traditionellen Reinhold-Wanner-Gedächtnispokal-Turniers der Radballer gefragt. Beim Vorstellen der Mannschaften und bei der Siegerehrung flankierten sie die Teilnehmer. Großes und verdientes Lob - leider nur von Gästen - erhielten unsere Kinder für ihre Kunstrad-Pyramiden-Vorführung im Rahmenprogramm.
Mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet blicken wir in die Zukunft und sehen gespannt den nächsten Auftritten und der Weihnachtsfeier entgegen.
Bis dahin

Christof Glos


Radsportabteilung

DAS SPORTHIGHLIGHT AM WOCHENENDE
Ein Weltmeister im Matratzenlager

17.09.2007
Von Torsten Streib

Weltcup-Spitzenreiter SV Eberstadt gewinnt das Radballturnier des SKV Rohracker um den Reinhold-Wanner-Gedächtnispreis
Rohracker - „Es war unser bislang bestes Turnier. Einfach eine tolle Sache“, zog Thomas Stark positive Bilanz. Dem Abteilungsleiter der Radballer des SKV Rohracker ist es einmal mehr gelungen, ein Weltklassefeld beim internationalen Turnier um den Reinhold-Wanner-Gedächtnispreis zusammenzustellen. Das Turnier gewann der SV Eberstadt, seines Zeichens Deutscher Meister, Europacup-Sieger und derzeit Spitzenreiter im Weltcup.
Es ist keine Frage: Wenn Thomas Stark zum Hörer greift, in Deutschland, der Schweiz und Österreich herumtelefoniert, dann erhält er kaum Absagen. Das traditionelle SKV-Turnier ist in der Szene bekannt. Die Mannschaften - selbst Weltklasseteams - kommen gerne nach Rohracker, wenn es in den Terminkalender passt. Nicht wegen der Siegprämie, es gibt den Gedächtnispreis, einen Glaspokal und Präsente von der Stadt, sondern wegen der tollen Atmosphäre und Stimmung während und nach dem Turnier. Für zusätzliche Stimmung sorgte einmal mehr der Fanclub des RV Dornbirn aus Österreich, der mit 20 Mann und jeder Menge krachmachendem Gerät angerückt war. „Die Radballer sind eine kleine, aber sehr feine Familie“, sagt Stark. Seine Worte sind keine Floskeln. Das beweist die Tatsache, dass die Fans zusammen mit den Athleten im Bürgerhaus in Rohracker übernachtet haben. Und mitten in dem Matratzenlager fühlte sich auch ein Weltmeister und zweifacher Vize-Weltmeister pudelwohl. In Fachkreisen ist er bekannt, für Laien sicherlich kein Begriff: Paul Looser vom RMV Altstadt in der Schweiz. Die geringe Popularität stört den 26-Jährigen, der im Jahr 2002 zweitjüngster Radball-Weltmeister aller Zeiten war, überhaupt nicht. „So kann ich auch mal etwas angetrunken durch mein Dorf gehen, ohne dass das am nächsten Tag groß und fett in der Zeitung steht und ich zu meiner Rechtfertigung eine Pressekonferenz einberufen muss“, lacht der Schweizer, der bereits als Junior bei einem Turnier in Rohracker dabei war. „Wenn es in unseren Terminkalender passt, dann sagen wir beim SKV zu.“ Obwohl man mit Radball kein Geld verdienen kann - für seinen Weltmeistertitel bekam er inklusive Sponsorengeldern und Sporthilfe „5000 Franken“, so Looser - müssen er und sein Partner Dominik Planzer einen hohen zeitlichen Aufwand betreiben, der einigen professionellen Sportarten sehr ähnelt. „Mindestens vier Mal pro Woche sind wir in der Halle, 30 Wochenenden pro Jahr unterwegs
Rivalität nur auf dem Feld
Die Unkosten würden sich gerade so decken. Da überlege man es sich zwei Mal, ob man beim Weltcup in Japan startet. Looser/Planzer hoffen noch auf die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, die im November im heimischen Winterthur stattfindet. Derzeit liegen sie in der „Quali“ mit einem Punkt Rückstand auf Rang zwei. Die Chancen stehen 50:50“, sagt Looser. In Rohracker war die Konkurrenz für die beiden Schweizer indes zu stark. Es triumphierte das Brüderpaar Jens und Holger Kirchbaum vom SV Eberstadt. Die beiden sind amtierender Deutscher Meister und Spitzenreiter im Weltcup. Auf Rang zwei landete der RV Gärtringen, eben vor dem Schweizer Team aus Altdorf. Das SKV-Team mit Tobias Schwarzer und Ersatzmann Phillipp Bläsi (aus Oberesslingen) belegte Platz 8. Beim Junioren-Turnier siegte der RV Dornbirn (3. der Europameisterschaften) vor den Gastgebern vom SKV mit Christian Durst und Benjamin Schwarzer.
Nach dem Turnier gingen die Teams und Fans gemeinsam auf die Untertürkheimer Kirbe. „Das ist das schöne am Radball. Während des Turniers sind wir Rivalen, danach vergnügt man sich gemeinsam“, freut sich Weltmeister Paul Looser. So war auch denn Stark mit der Veranstaltung hoch zufrieden. „Zu Spitzenzeiten waren mehr als 100 Fans in der Halle. Zudem haben alle Mannschaften spontan versprochen, wiederzukommen.“

Torsten Streib
Untertürkheimer Zeitung