Ausgabe 130 2/2006


Inhalt

Radsportabteilung
Deutsche Hallenradsportmeisterschaft
Kurzbericht Radball
Bericht Kunstradfahren

Fußballabteilung
Bericht der Abteilung
75-jährges Jubiläum
Bericht Aktive
Bericht Jugendfußball

Turnabteilung
Turnen für Kinder
Sommer-Spielfest 2006
Frauenausflug

Tennisabteilung
Damen 50
Herren 1
Kinder und Jugendliche
Herren 55

Volleyballabteilung
Bericht der Abteilung



Radsportabteilung

Bergheim Köln
Deutsche Hallenradsportmeisterschaften 2006, Jugend und Junioren


Nach der weiten Anreise und Bezug des Mannschaftsquartiers am 19. Mai wurden die Radballmaschinen, Werkzeug und jede Menge Ersatzmaterial in der Halle ausge-laden. Mit Hochspannung ging es zum freien Training auf die Spielfläche. Leider folgten den Rohracker Mannschaften auch alle anderen angereisten Teams. Das erste Beschnuppern und Prüfen ging schnell vorbei.

Am Samstag ging es bereits für die Junioren um 9:30 Uhr um alles.
Der Spielplan sprach nicht für Tino Müller und Tobias Schwarzer. In der ersten Partie stand der sehr unangenehm zu spielende Gegner Waldrems auf dem Programm. Nach kurzer Zeit konnte Tobias das 1:0 erzielen. Waldrems glich im Gegenzug aus. Leider wurde mit Zunahme der Spielzeit von Seiten der Waldremser das Spiel unfairer. Mit viel Mühe und einem Quäntchen Glück konnte das Rohracker Duo kurz vor Spielzeitende den Siegtreffer erzielen.

Als nächste Partie im Vormittagsblock stand der Gegner aus dem C-Kader auf dem Programm. Dass die Mannschaft aus Obernfeld noch eine Rechnung offen hatte, wusste in der Halle und auf dem Spielfeld jeder. Rohracker konnte wieder in Führung gehen. Diese konnte über die Halbzeitpause gehalten werden. Zwei Minuten vor Schluss verlor Tobias in der gegnerischen Hälfte den Ball.

Im Gegenzug fiel der Ausgleich. Völlig aus dem Konzept spielten Tino und Tobias weiter, was zur Folge hatte, dass sie noch einen Gegentreffer kurz vor Schuss hinnehmen mussten.

Im nächsten Block des Tages stand die Mannschaft aus Krofdorf auf der Spielfläche. In diesem Spiel konnte das Rohracker Duo nichts aus der Ruhe bringen. Routiniert spielten Sie ihr „Programm“ ab und verließen als Sieger das Spielfeld.

Am späten Abend sollte noch ein Sieg her. Zscherben war in den vorangegangenen Partien als sehr unangenehm zu spielen aufgefallen. Obernfeld wäre beinahe über diese Mannschaft gestolpert. Tino und Tobias mach-ten ihre Sache sehr gut. Die drei Punkte für den Sieg waren nie in Gefahr. Mit nur einem Spiel verloren, ging es in die Betten. Der direkte Konkurrent Obernfeld hatte bis dahin noch keine Partie verloren. Es musste für den nächsten Tag ein Wunder her.

In ihrem ersten Spiel am Sonntag stand Zeitz, die auf vorletztem Platz, lagen auf dem Spielplan. Ein offener Schlagabtausch mit Toren auf beiden Seiten machte das Spiel hoch interessant. Nach einer klasse Parade im Tor legte sich Tino den Ball selber vor. Der Zeitzer Torwart war nicht mehr spielberechtigt, so konnte Tino alleine auf das Tor der Zeitzer zufahren. Da kam von hinten der Außenspieler von Zeitz und versucht Tino von hinten umzufahren. Das misslang. Da griff er zum Sattel und riss Tino Müller brutal um. Das hatte zur Folge, dass der Rohracker Spieler schwer zu Boden ging. Verletzungsbedingt musste das Duo dieses Spiel aufgeben. Tino Müller wurde zur weiteren Behandlung ins nahe gelegene Kankenhaus gefahren.

Das nächste Spiel musste, da kein Ersatz-spieler zur Verfügung gestellt werden konnte, ebenfalls verloren gegeben werden. Um 13:30 Uhr stand die Diagnose des Arztes fest: Kein Knochen gebrochen, aber Tino konnte den Ellbogen nicht bewegen und hatte starke Schmerzen. Das letzte Spiel der Meisterschaft wurde ebenfalls kampflos verloren gegeben. Viel hatte sich das Duo und ihr Trainer Hans Schwarzer für die Deutsche Meisterschaft ausgerechnet. Mit dem Titel hatte man gerechnet. Durch die Verletzung kam nur ein enttäuschender fünfter Platz heraus. Alles war verspielt. Jetzt hieß es noch hoffen, dass der Arm von Tino wieder bis zum Mittwoch wird, denn da war die Abreise zur Junioreneuropameisterschaft.

Der große Wehrmuthstropfen war die Jugendmannschaft Christian Durst/Benjamin Schwarzer. Im ersten Spiel am Samstagnachmittag stand der Dauerrivale aus dem Schwarzwald Langenschiltach auf dem Spielplan.

Gut vorbereitet aber völlig nervös begann das Duo das Match. Leider zeigten die Jungs nicht das, was sie eigentlich konnten. Mit Mühe und Not konnte ein Rückstand verhindert werden. Mit einem glücklichen Remis waren die mitgereisten Anhänger aus Rohracker zufrieden. Gegen Leeden 2 war die Farbe in den Gesichtern der Rohracker Spieler zurückgekehrt. Völlig umgedreht spielten die Jungs gegen Leeden 2. Der Sieg war nie in Gefahr. Am Nachmittag stand die Mannschaft aus Baunatal, gegen die Rohracker beim Halbfinale unentschieden gespielt hatte auf dem Spielfeld.

Irgendwie ging wieder nichts. Die Form aus dem Leedener Spiel konnte nicht gefunden werden. Wieder hieß es nach den 2 x 5 Minuten Spielzeit unentschieden. Bisher noch ungeschlagen, konnte die Begegnung gegen das ersatzgeschwächte Team aus Stein sehr entspannt angegangen werden. Ein glatter Sieg und drei Punkte auf dem Konto taten gut. Ungeschlagen konnte zur Nachtruhe ins Quartier gefahren werden. Der erste Gegner, bis dahin noch ohne Punktverlust, Leeden 1 war gleich als erstes am Sonntagmorgen zu bewältigen.

Ohne Chance mussten die drei Punkte abgegeben werden. Einziger Trost, das war spielerisch ihr bestes Spiel. Mit Schiefbahn war im nächsten Spiel eine ebenfalls schwere Aufgabe zu lösen.

Benjamin und Christian ließen das gegnerische Duo gar nicht zum Spiel kommen. Nach 10 Minuten wurden wieder drei Punkte gut geschrieben. Zwei Spiele später stand vorzeitig Leeden 1 als neuer Deutscher Jugendmeister fest. Das letzte Spiel des Duos aus Rohracker gegen Saalfeld war ein echtes Endspiel um den zweiten Platz. Ein Unentschieden hätte Rohracker wegen des bessern Torverhältnisses gereicht, aber Christian wollte es genau wissen. Er ließ die Gegner nicht zum Spiel kommen und konnte nach zwei Minuten den Führungstreffer erzielen. Jetzt kam das Duo aus Rohracker in Fahrt. Den Sieg gaben sie nicht ab und gewannen mit drei Toren Unterschied.

Hinter Leeden 1 standen stolze Rohracker auf dem Treppchen. Das Saisonziel der Jugend-mannschaft aus Rohracker war erreicht.

Leider schafften die Junioren ihr hoch gestecktes Ziel bei der Deutschen Meisterschaft nicht. Eine Hoffnung blieb noch, am kommenden Wochenende in der Tschechei bei der Junioreneuropameisterschaft. Leider war die Verletzung von Tino auch am Montag noch so hinderlich, dass der behandelnde Arzt von einer Teilnahme an der Europameisterschaft abriet.

Dieser Entscheidung schloss sich am Dienstag auch der Bund Deutscher Radfahrer an und nominierte die Mannschaft aus Obernfeld nach. Diese konnte im Entscheidungsspiel gegen Österreich mit Fanunterstützung aus Rohracker den Europameistertitel für Deutschland holen.

Herzlichen Glückwunsch.

Sportlicher Leiter Radball
Bernd Räuchle




Kurzbericht vom Radball

Die Sommerzeit ist bei uns Saure-Gurken-Zeit. Sportlich hat sich nicht viel getan.

Am Grünen Tisch wurde in Frankfurt beim BDR entschieden, dass die Mannschaft Rohracker Tobias Schwarzer / Tino Müller ab der neuen Verbandsrund in der 2. Radball-bundesliga spielberechtigt sind. Ziel wird sein, im ersten Jahr nicht abzusteigen.

In den letzen drei Ferienwochen wurde die Halle wieder genutzt und der "Sommerspeck" abtrainiert. Ab 07.10.2006 beginnt für die Oberligamannschaft Benjamin Schenk/Markus Schwarzer die Saison. Ziel – ein Platz unter den ersten 10 Mannschaften wird angestrebt.
Eine Woche später starten die Junioren Benjamin Schwarzer/Christian Durst in die Saison, mit dem Ziel sich wieder zur Deutschen Meisterschaft zu qualifizieren.
Die nächsten Heimspiele der Rohracker Mannschaften werden am 14.11.2006 stattfinden, ab 15 Uhr die Junioren und ab 18 Uhr die Oberliga. Leider hat die 2. Bundesliga keinen Heimspieltag erhalten.
Für den 9.12.2006 liegt dem Verband eine Bewerbung vor, zur Ausrichtung der ersten Runde des Deutschlandpokals der Elite.

Bernd Räuchle



Kunstradfahren

"Spaß und ein bisschen Erfolg". So einfach kann man Kunstradfahren in Rohracker derzeit umschreiben.
Zumindest hat dies Reporter Thorsten Streib von der Untertürkheimer Zeitung so recherchiert. Nach seinem Besuch im Training präsentierte er in der Ausgabe vom 6. April in einer gelungenen Reportage den SKV Rohracker allgemein und speziell das Kunstradfahren der Leserschaft.

Unsere jungen Sportler und Sportlerinnen sind nach wie vor mit großer Begeisterung bei der Sache. Die im letzten Jahr erfolgreich begonnene Nachwuchswerbung wollen wir nach den Herbstferien in Kooperation mit der Tiefenbachschule fortsetzen.

Unsere "Neuen" haben im Juni an der Bezirks-nachwuchsmeisterschaft teilgenommen und erstmals erfahren, wie aufregend es sein kann, wenn die gelernten Übungen vor einem Kampfgericht möglichst fehlerfrei abzuspulen sind, und das auch noch in der richtigen Reihenfolge.

Ihre Vorbilder konnten unsere Sportler schon am 6. Mai in der Turnhalle der Tiefenbachschule bewundern. An diesem Tag fand ein Länderkampf zwischen der Schweiz und Deutschland im Radball und Kunstradfahren statt, wo das anwesende Publikum beeindruckende Leistungen geboten bekam. Amüsant am Rande waren Kleinigkeiten: Auch sehr erfolgreiche Sportler vergessen die erforderlichen Wertungsbogen oder sind auch vor aufgeplatzten Nähten der Sporthose nicht gefeit. Aber in familiärer (Wettkampf-) Atmosphäre in Rohracker konnten alle Problemchen schnell gelöst werden.

Am 16. Juli fand rund um die ‚Alte Schule’ in Rohracker der "1. Rohracker Bürger- und Radlertreff" statt. Zusammen mit dem Förderverein ‚Alte Schule’ wollen wir die traditionellen Radwanderfahrten wieder aufleben lassen. Nach dem diesjährigen Radeln herrschte bei tollem Wetter und bester Verpflegung richtige Biergartenstimmung.

Die "Rope-Skipping"-Gruppe der Tiefenbachschule unter der Leitung von Ilona Fritz und die Einradfahrerinnen, die von Heike Jäger betreut werden, rundeten die Veranstaltung ab. Nächstes Jahr gibt es eine Neuauflage, bei der wir uns dann aber noch viel mehr Teilnehmer bzw. Gäste aus Rohracker wünschen, denn dieses Jahr hat eine Radlergruppe aus Vaihingen/Enz den ausgelobten Wanderpokal ‚entführt’.

Am 16./17. September fanden in der Stuttgarter Innenstadt die "1. Stuttgarter Fahrradaktionstage" statt. Auf Einladung der SPD-Gemeinderatsfraktion nahmen wir daran teil und präsentierten den SKV Rohracker und das Einradfahren. Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten wir erneut auf die – für kleine Abteilungen – kaum tragbaren Hallenbenutzungskosten hinweisen. Vielleicht kommt es einmal an den richtigen Stellen an. Gerne geben wir zu diesem Thema nähere Auskünfte.

Nach soviel trockener Information dürfen Sie sich jetzt schon auf den Rohracker Weihnachtsmarkt am 2. Dezember freuen, wo Sie die Radsportabteilung mit bewährten Spezialitäten erwartet.

Christof Glos



Fußballabteilung

Bericht Abteilungsleitung


In diesem Jahr haben sich wieder einige Verbesserungen für unsere Abteilung ergeben. Diese seien kurz bemerkt:

Wir haben seit Anfang des Jahres in der alten Schiedsrichterkabine einen Werkstattraum eingerichtet. Dies war dringend nötig, da der Erhalt und die Sanierung unseres Sportgeländes einschließlich vom Clubhaus immer mehr Zeit und Mühe in Anspruch nimmt.

Für diesen Raum wird noch eine ca. 1,50 m lange Werkbank mit Schraubstock gesucht. Wer eine günstige Möglichkeit der Beschaffung hat, bitte bei der Abteilungsleitung melden.

Ebenso wurde der Weg rund um den Sportplatz in Eigenarbeit wieder gerichtet. Jetzt kann man wieder gefahrlos um den gesamten Sportplatz herumgehen.
Die Abteilungsleitung hat mit Erfolg damit angefangen Schritt für Schritt die Einrichtung im Clubhaus zu verbessern. Dies kann nur nach und nach geschehen, da es sich durchweg um Sachspenden handelt. Nichts desto Trotz sind wir so in den Besitz einer kompletten Küche, einer Gefriertruhe, einer Sektbar und diversen Büromöbeln gekommen. Allen Spendern und Helfern sei hier nochmals ausdrücklich mein Dank ausgesprochen.

Auch dieses Jahr konnten wir unsere drei Hauptveranstaltungen, 1. Mai, Rohracker Hocketse und Weihnachstmarkt feiern. Das Wetter an der Rohracker Hocketse hätte etwas besser sein dürfen, aber trotzdem verliefen alle drei Veranstaltungen recht positiv.

Zum Schluss noch ein paar kritische Sätze. Wiederum war die Teilnahme an Arbeitseinsätzen und Festveranstaltungen gegen-über letztem Jahr rückläufig. Bei Arbeitseinsätzen sind die Ausschussmitglieder nahezu unter sich.

Dadurch bleiben viele Arbeiten, die dringend gemacht werden sollten, liegen. Eine Vergabe von Leistungen an Handwerker können wir uns leider nicht leisten, bzw. nur in kleinem Rahmen. Das Personal für Festveranstaltungen bekommen wir nur zusammen, weil sich viele Nichtmitglieder bereit erklären, eine Schicht zu übernehmen. Hier appelliere ich nochmals an alle Mitglieder, sich etwas mehr zu engagieren.

Ich möchte meinen Bericht mit einem Hinweis beschließen: Die seit Jahren bestehende Zusammensetzung unseres Ausschusses ist für diese Wahlperiode das letzte Mal der Fall. Der oder Die wird nächstes Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen, d.h. auch hier stehen Veränderungen an.

Ralf Schwarze



Sonderbericht 75-jähriges Jubiläum

Wie vielleicht teilweise schon bekannt feiert die Fußballabteilung nächstes Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Grund genug dieses Ereignis gebührend zu feiern. Zu diesem Zweck haben wir einen Festausschuss gebildet. Diesem gehören neben dem Abteilungsausschuss noch zusätzlich Thomas Friedrich, Fergus Adams und Uli Speer an.

Es werden verschiedene Turniere im ersten Halbjahr 2007 stattfinden. Dazu, als Höhepunkt, wollen wir voraussichtlich am 30.Juni 2006 ein Sommernachtsfest mit Musik auf unserem Sportgelände veranstalten. Sobald näheres feststeht geben wir die Termine rechtzeitig bekannt.

Ralf Schwarze



Bericht Aktive

Der Aktive Bereich hat sich einigermaßen positiv entwickelt was die Einstellung und somit auch die Trainingsbeteiligung angeht. Hier kommt auch zur Geltung, dass jetzt schon nach und nach die A-Jugendspieler, die im zweiten A-Jugend Jahr sind, hin und wieder bei den Aktiven mittrainieren. Dies erleichtert den Jungs den Übergang im nächsten Jahr zu den Aktiven. Leider hat sich diese positive Entwicklung noch nicht in den Ergebnissen niedergeschlagen, so dass die ersten drei Punktspiele leider verloren gingen. Es ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit bis die ersten Punkte eingefahren werden können.

Die Spieltermine aller Mannschaften kann man übrigens entweder über unsere Homepage oder über das DFB Net ersehen. Selbstverständlich freut sich jede Mannschaft über Unterstützung.

Ralf Schwarze



Bericht der Jugendfußballer

Die Jugendabteilung nimmt in der Saison 2006/2007 in allen Altersklassen am Spielbetrieb teil.

Da die Spielerkader ab der D-Jugend sehr eng sind bin ich stolz, daß dies gelingen konnte. Die Kinder und Jugendlichen befinden seit dem 19. September wieder im Training und freuten sich natürlich nach der langen Sommerpause, dass es endlich wieder los ging.

Von der F- bis zur D-Jugend wird wieder eine Orientierungsrunde gespielt, und im neuen Jahr werden dann die Mannschaften entsprechend ihrer Leistungen in die einzel-nen Kreisstaffeln eingestuft. D. h. bei diesen Mannschaften geht es erst im neuen Jahr um die Meisterschaft ihrer Kreisstaffeln.

Die B- und A-Jugend ist jeweils mit einem Sieg in die neue Runde gestartet (Stand 27.09.06) und ich hoffe, dass dies so erfolgreich weitergeht.

Unsere C7 konnte sich am ersten Spieltag ein Unentschieden erkämpfen aber auch hier werden sich die Jugendlichen noch steigern können. In allen Altersklassen brauchen wir noch Unterstützung, und es soll sich doch bitte jeder bei mir melden, der noch Lust zum Fußballspielen hat (Tel. 0711 / 42 67 06).

In der C-Jugend braucht die Jugendabteilung noch einen Betreuer, da ich bis dato niemanden finden konnte, der die Kinder regelmäßig am Samstag nachmittag betreut. Wenn Du bzw. Sie etwas Zeit haben, dann bitte bei mir melden, denn es wäre schade, wenn ich aus Mangel an Betreuung die C-Jugend vom Spielbetrieb abmelden müsste.

In der Sommerpause gibt es immer sehr viel Arbeit für mich da die neue Saison vorbereitet werden muss: Zwecks Vereinswechsel müssen die Passformalitäten geklärt werden, es wird immer eine Inventur des Jugendraumes inkl. Bälle und Trikots durchgeführt, Sponsorensuche, Neuanschaffungen werden getätigt, und ich muss genügend Trainer und Betreuer für die Jugendmannschaften finden. Letzeres wird immer schwieriger und erfordert somit sehr viel Zeit und Kraft. Vor allem verliert man die Lust an der ehrenamtlichen Tätigkeit als Jugendleiter, da immer weniger Eltern und aktive Spieler bereit sind, sich zu engagieren.

Im nächsten Jahr feiert die Fußballabteilung des SKV Rohracker ihr 75-jähriges Bestehen. Im Rahmen dessen werden nicht nur Hallenturniere durchgeführt sondern auch Sommerturniere auf unserem Sportplatz Frauenkopf.

Die Hallenturniere werden dieses Jahr in der Sporthalle in Obertürkheim ausgetragen.

Hallenturniere:
06.01.2007 C-Jugend und D-Jugend
07.01.2007 F-Jugend und E-Jugend
17.02.2007 A-Jugend
18.02.2007 B-Jugend


Sommerturniere:
16.06.2007 D-Jugend
17.06.2006 A-Jugend
23.06.-24.06.2007 F-,E- und C-Jugend
01.07.2007 B-Jugend

Ich hoffe, dass die Fußballabteilung ein schönes Jubiläumsjahr erlebt, denn die Mitglieder des kürzlich gebildeten Festausschusses arbeiten bereits fieberhaft daran.

Zum Abschluss meines kurzen Berichtes möchte ich mich noch bei allen Jugendtrainern und Betreuern/innen für Ihr Engagement in Sachen Jugendfußball in Rohracker recht herzlich bedanken.

Jugendleiter Markus Schmidt



Turnabteilung

Veränderungen im Kinderturnen

Nach den Sommerferien hat sich in der Stundenaufteilung im Kinderturnen es eine Änderung ergeben:

Die "1. Klässler" turnen jetzt wieder, wie noch vor wenigen Jahren, gemeinsam mit den Kindern der 2. Klasse am Montag, von 15.15 - 16.15 Uhr.
Wir hoffen, dass Iris Kurz dies mengenmäßig bewältigt, ansonsten müssen wir uns überlegen, wo wir diese Turnstunde noch unterbringen können.
Diese Veränderung mussten wir vornehmen, da die Schule die Hallenzeit für eine Sport-AG benötigt, und wir (der Verein) die Halle vor 17.15 Uhr nur belegen dürfen, wenn die Schule die Zeiten nicht benötigt. Deshalb bitten wir um Verständnis für diese Änderung.

"Rope Skipping" und Fitness"

Für unsere Jugendlichen ab der 5. Klasse haben wir nun Montag von 18.45 – 20.00 Uhr ein neues Angebot. Wir wollen damit eine neue Jugendgruppe aufbauen, mit Rope Skipping, Spielen, Geräteturnen und auch Tanz.
Geleitet wird diese Stunde von Maren Lepple und Sandra Fritz, die im nächsten Jahr eine Ausbildung zum Übungsleiter beginnen werden. Außerdem haben sie vor, auch Freizeiten mit den Jugendlichen zu veranstalten.

Ilona Fritz




Sommer-Spielfest der Turnkinder

Unser diesjähriges Sommer-Spielfest fand am Montag, 24.07.2006 auf dem Sportplatz des SKV Rohracker, beim "Lucky", statt.
Unserem "WM-Fußball-Hoch" hatten wir es wohl zu verdanken, dass wir nicht wie gewohnt 50 - 60 Turnkinder sondern nur ungefähr die Hälfte begrüßen konnten. Schon seit Wochen schien die Sonne mit bis zu 30 ° C und dies war wahrscheinlich der Grund, dass dieses Jahr so wenige Kinder den Weg zum Sportplatz auf sich nehmen wollten.

Ilona Fritz, Ulrike Boege und die bewährten Helferinnen bauten sämtliche Spielstationen im Schatten auf, so dass sich die Kinder mit Feuereifer auf Hindernislauf, Torwandschießen, Wassertransport mit Schwämmen und noch andere Wasserspiele usw. stürzten. Dem Wetter entsprechend waren die Spielstationen mit Wasser die am meist belagerten.



So gegen 17.30 Uhr hatten die Kinder alle Spielstationen durchlaufen und es gab nach bewährtem Rezept heiße Würstchen mit Brötchen und einem Getränk zur Stärkung. Anschließend verabschiedete Ulrike Boege die Kinder mit ihren Eltern und bedankte sich sehr herzlich bei allen, die so toll mitgeholfen haben.



So im Rückblick betrachtet wäre zu überlegen, ob nicht mehrere Abteilungen des SKV, wie Fußball, Turnen und Tennis ein gemeinsames Sommerfest veranstalten sollten. Der Vorteil wäre, dass nur ein Organisations-Team tätig sein müsste und alle tatkräftigen Helfer/innen gebündelt werden könnten.

Marion Schöpp-Metzger, Pressewartin Kinderturnen



Ausflug der Turnfrauen nach Augsburg
Samstag, 7. Oktober 2006


Das diesjährige Ausflugsziel der Turnfrauen war die Stadt Augsburg am Lech. Bei Regen, Wind und teilweise Nebel starteten die Teilnehmerinnen in Rohracker auf direktem Wege nach Augsburg.

Während der Fahrt auf der Autobahn über die Albhochfläche lockerten Wacholderheiden, die typische Bepflanzung der Schwäbischen Alb, das triste Landschaftsbild auf. An der Raststätte Edenbergen war ein kurzer Zwischenstop.





Während der Weiterfahrt kurz vor Augsburg hat der Regen nachgelassen und die Stadtsilhouette war deutlich zu erkennen.

Auf dem Jakobsplatz neben der Jakobskirche empfing der Stadtführer die Gruppe.



Der Platz und die Kirche wurden nach Jakob Fugger genannt. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Fuggerei, dort begann die zweistündige Führung.



Die Fuggerei - eine Wohnsiedlung für sozialbedürftige und streng katholisch gläubige Bürger Augsburgs - stiftete Jakob Fugger der Reiche (Sohn einer Handelsfamilie) 1521. Die Jahresmiete von einem Rheinischen Gulden ist heute weniger als ein Euro.

Die Fuggerei - ein Ensemble mit acht Gassen und sieben Stadttoren - ist eine "Stadt in der Stadt" mit einer eigenen Kirche und Stadt-mauern. Außer den Wohnungen befindet sich dort ein Museum mit originalgetreuten Gegenständen.

Die Fuggerei ist heute die älteste Sozialsiedlung der Welt und wird durch eine Stiftung finanziert.

Danach führten schmale Sträßchen vorbei an gut erhaltene Handwerkerhäuser durch die Altstadt hinauf in die Oberstadt. Prächtige Patrizierhäuser, Bauten im Renaissance Stil sowie drei Prachtbrunnen mit Kirchen und dem Dom sind typische Merkmale dieser Stadt.

Berthold Brecht, Wolfgang Amadeus Mozart und dessen Vater Leopold wohnten in dieser Stadt. Der große Stadtbaumeister Elias Holl erbaute den Perlitzturm und das Rathaus im italienischen Renaissancestil. Vom Perlitzturm genießt man einen herrlichen Rundblick auf die Stadt und Umgebung. Im Rathaus befinden sich der Fürstensaal und der Goldene Saal.

Im Jahre 15 v. Chr. wurde ein römisches Militärlager "Augusta Vindelicum" im heutigen Stadtteil Oberhausen gegründet und entwickelte sich als erfolgreiche Handelsstadt mit wichtigen Verbindungsstraßen in alle Richtungen innerhalb Europas. Augsburg ist drittgrößte Stadt Bayerns mit Sitz einer Universität und Sitz der Regierung von Schwaben.

Im Rathaus endete die Stadtführung. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Stadt fuhr der Bus ins Naturzentrum Augsburg. Dort schloss sich bei strahlendem Sonnenschein eine Wanderung größtenteils durch den leicht gefärbten Herbstwald an. Nach der Wanderung besichtigten die Turnerinnen die Wallfahrtskirche Violau, die sich ebenfalls im Naturzentrum befindet. Im Jahr 1346 wird der Name Violau erstmals urkundlich erwähnt. "Veilchenau" geht zurück auf den Titel "viola clementiae" das heißt Veilchen der Milde und Güte und ist seit 1446 eine Marienwallfahrt.

Nach Einstieg in den Bus zur Weiterfahrt begann es wieder heftig zu regnen. Der Bus fuhr weiter bis Wiesensteig auf der Schwäbischen Alb. Im Hotelgasthof Selteltor war Abendessen und Abschluss vor der Rückfahrt.

In Rohracker angekommen blickten die Turnfrauen auf einen erlebnisreichen Tag zurück und sie bedankten sich Ulrike Boege und Birgit Hof für die wohldurchdachte, gute Organisation und bei Herrn Frey von Vaterreisen für die umsichtige, sichere Fahrt.

Hildegard Beurer



Tennisabteilung

Bericht der Abteilung

Das Ende der Freiluftsaison ist schon wieder absehbar, die dieses Jahr am 9. April mit einem Bändelesturnier eröffnet wurde. Ein Anlass, die verschiedenen sportlichen Aktivitäten Revue passieren zu lassen.

Als erstes einen herzlichen Glückwunsch an die Damen 50, die es diese Saison geschafft haben aufzusteigen. Bravo!

Der folgende Bericht von Ulla Trösch lässt uns alle aus erster Hand miterleben, wie spannend diese Spielsaison für die Damen 50 Mannschaft gewesen ist:



DAMEN 50 sind aufgestiegen!
"Mensch, Margot, jetzt steigen wir beide nach so langen Jahren Tennis das erste Mal auf!", mit diesen Worten nahm Heidrun Schwinger ihre Doppelpartnerin Margot Baur nach dem Sieg gegen Stuttgart Ost in den Arm. So ganz glauben kann man das wirklich nicht, denn wer hätte gedacht, dass wir letztlich so ungefährdet in eine höhere Spielklasse kommen könnten! In dieser Saison spielten wir, für uns neu, gegen 3 Mannschaften ein Hin- und Rückspiel: Hohenacker, Stuttgart Ost und PSV Stuttgart waren unsere Gegner.

Verschiedene Begebenheiten bei einzelnen Spielen sind exemplarisch die Bausteine zum Erfolg:

Verloren wir im letzten Jahr noch knapp gegen den PSV, machte uns der 5:3 Sieg gleich im ersten Spiel Mut für die weitere Saison. In Hohenacker trat Christa von Bank gegen eine allseits gefürchtete Gegnerin an und besiegte sie in einem klug und geduldig angelegtem Spiel 6:4 und 7:5. Gegen Stgt. Ost spielten wir zu Hause 7:1 und zitterten uns beim Rückspiel zu einem ganz knappen Sieg (Punkte: 4:4; Sätze: 8:7; Spiele: 68:68.

Beim PSV strotzte Ingrid Machaczek gegen eine, bis zur Unfairness nörgelnde Gegnerin vor Selbstbewusstsein und besiegte sie. Wir verkrafteten den verletzungsbedingten Ausfall von Hanne Boseck, die von Margot Baur würdig vertreten wurde. In Sigrid Franke haben wir eine Spielerin, die sowohl im Einzel, als auch im Doppel gut einsetzbar ist. Beim letzten Spiel zu Hause fügten sich dann noch Helga Pazelt und Uschi Schüler nahtlos in unsere Erfolgsgeschichte ein. (Lilo Zahn war da leider verhindert) Unsere Nummer 1, Heidrun Schwinger, lehrt alle Gegnerinnen das Fürchten und schafft Luft für alle dahinter aufgeführten Spielerinnen. Die Homogenität ist unser größtes Plus!

Dass wir es neben dem Spielen noch schaffen die Bewirtung zu Hause zu übernehmen ist manchmal etwas zu viel des Guten, aber gemeinsam stemmen wir auch dies! Nicht unerwähnt darf die Arbeit unseres Trainers, Albert Boseck, bleiben, der uns beigebracht hat, wie man mit langen Bällen an die Grundlinie die Gegner zur Verzweiflung bringt. Mit Stolz blicke ich auf die Saison 2006 zurück und gratuliere einer Mannschaft, die es als einzige seit Jahren schafft, über "den Tellerrand" hinauszugucken und die spielerischen Kräfte aus 3 Vereinen zu bündeln.

Es sind dies:
Heidrun Schwinger (SKG),
Ingrid Machaczek (TVH),
Ulla Trösch , Sigrid Franke, Christa von Bank (alle SKV),
Margot Baur (SKG),
Hanne Boseck, Helga Pazelt, Uschi Schüler (alle SKV)
und Lilo Zahn (SKG).

Wir freuen uns auf 2007!

Ulla Trösch, Spielführerin Da 50



Auch die Herren 1 blicken zufrieden auf eine gelungene Sommersaison. Mit dem zweiten Platz in der Bezirksklasse konnten sie dieses Jahr ihren persönlichen Mannschaftserfolg verzeichnen und übertreffen mit diesem Ergebnis sämtliche an sie gestellte Erwartungen.

Sicherlich hat zu diesem Erfolg auch die tolle Stimmung in der Mannschaft beigetragen, die die gesamte Spielzeit vorherrschte. Erfreut verzeichnen konnte die Mannschaft auch die wiederum gestiegenen "Zuschauerzahlen" und die einmalige Stimmung auf den SKV-Plätzen.



An dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Helfer und Helferinnen, die hinter den Kulissen zum Erfolg beigetragen haben. Und wo wir gerade am Dank sagen sind – ein extra Dankeschön an den Sponsor der Herren 1, FV Finanzen und Versicherungen, der ermöglicht hat, dass die Mannschaft mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet werden konnte. Besonders möchte ich hier auch dem Trainer der Herren 1, Albert Boseck, danken, der es mit seinem Engagement wieder geschafft hat die Mannschaft einen Schritt weiter zu bringen. So gelang es ihm auch die Neuzugänge und die Jugendspieler, die das erste Mal unter dem Namen der Herren 1 aufgetreten sind erfolgreich einzubinden.

Bei so viel positiver Rückmeldung ist es wohl klar, dass sich die Mannschaft der Herren 1 bereits heute auf die nächste kommende erfolgreiche Saison freut.

Als Zitat aus Reihen der Spieler möchte ich aufführen: "Wir werden in gleicher Stärke wieder antreten und versuchen wieder begeisternde Spiele zu zeigen!"

Da bleibt nur noch der Schluss: Macht weiter so und wir freuen uns mit euch!


Auch die Kinder und Jugendlichen in unseren Reihen waren wieder schwer aktiv dieses Jahr. Sie trainierten fleißig mit ihren Trainern Leo, Lothar und Albe. Danke euch dreien, dass ihr so unverzagt und mit so viel Spaß die Trainingsstunden gestaltet. Und wer viel trainiert soll sich ja auch mal bei Spielen gegen andere Vereine messen können. Dieses Jahr konnte unser Nachwuchs am Geno-Cup teilnehmen, bei dem die jungen Spieler mit viel Spaß dabei waren und wieder positive Erfahrungen sammeln konnten.

Bei so viel Eifer der Nachwuchsspieler veranstalteten dieses Jahr die Betreuer wieder gern in Zusammenarbeit mit den Eltern einen Saisonabschluss für die Geno-Cup-Spieler und "Schnupper"-Kinder. Solch ein Highlight ist dann eine willkommene Belohnung für ausgestandene Strapazen.

Mit viel Spaß und Freude spielten die Kinder ein Kleinfeld-Turnier aus, bei dem Michi Metzger den ersten Platz erringen konnte. Niklas Kaiser eroberte sich den 2. Platz und Marina Kaiser durfte sich über Platz 3 freuen.
Die Kinder nahmen voll Stolz ihre verdienten Pokale und Medaillen entgegen.





Für die Schnupper-Kinder wurden verschiedene Spielstationen aufgebaut, die sie mit Eifer durchliefen.



Für das leibliche Wohl war ebenfalls wieder bestens gesorgt. Die Eltern stifteten Salate und Kuchen und beim Ausklang in gemütlicher Runde wurde gegrillt und „g'schwätzt“.



Durch diese Veranstaltung und das gemeinsame Tun konnte sich auch dieses Jahr wieder ein erwähnenswertes Zusammengehörigkeitsgefühl unter allen Beteiligten entwickeln.



Nun wünsche ich im Namen des Vorstandes allen Mitgliedern und Freunden des SKV einen noch lang anhaltenden sonnigen Herbst und gute Zeit!

Rosemarie Motschenbacher, Pressewart der Tennisabteilung



Herren 55:
Trotz heftiger Gegenwehr aus der Verbandsklasse abgestiegen


Im ersten Jahr nach einem Aufstieg, wie in 2005, steht natürlich immer erst das Bewahren einer Spielklasse im Vordergrund. Aufgrund unserer Konstellation bezüglich Freizeitsport und zu wenigen Spielern, konnten wir auch in 2006 leider kein neues Ziel anstreben.

Der Württ. Tennisverband hatte es erneut geschafft, unser Team mit vollkommen neuen Gegnern zusammenzulosen. So führten uns z.B. die Auswärtsspiele in den Norden nach Bettringen (Schwäbisch-Gmünd) und nach Baindt (bei Ravensburg) in den Süden des sehr großen Verbandsgebietes.

Da unsere Punktspiele erst am 24.06. begannen, bemühten wir uns im Vorfeld um Spielpraxis. Mit den Trainingsabenden ab Mitte April, (das geplante Freundschaftsspiel beim TC Rems am 18.05. fiel leider dem "großen Regen" zum Opfer) und unserem alljährlichen Vorbereitungs-Ausflug (der uns vom 11.-18.06. bei glänzendem Wetter und herrlicher Umgebung ins Allgäu führte und unter dem Motto stand: Tennis und weitere Abenteuer), hofften wir eine gewisse Form gefunden zu haben, um das nächste erfreuliche Kapitel unserer Mannschaft Herren 55 schreiben zu können.

Am Schluss der Runde hatten drei Mannschaften 1:4 Punkte – wir waren aber mit dem schlechtesten Match-Verhältnis die Dummen und somit die Absteiger. Die Anzahl an Spielern und die Substanz an Können haben nicht ausgereicht, um in der Verbandsklasse zu bleiben.

24.06.2006:
Auswärts bei SG Bettringen: 0:9

Mensch, war das ein furchtbarer Start: Wir wurden nach allen Regeln der Kunst auseinander genommen - so blieb uns nur das Staunen über den kommenden Meister. Wieder wurde uns der Unterschied vor Augen geführt: Auswahl aus vielen Spielern, häufiges Tennisspielen in der Woche, bestmögliches Training unter Anleitung, Topfites Auftreten auf der einen Seite gegen Freizeitspieler wie wir, die einmal für zwei Stunden in der Woche den Ball hin und her schlagen. Zudem sich in diesem Match besonders der Unterschied an Jahren gravierend bemerkbar machte, denn die Mannschaft von Bettringen war jetzt erst geschlossen von den Herren 50 in die Herren 55 übergewechselt. Viel schlimmer als die herbe Niederlage traf uns allerdings die schwere Knieverletzung von unserer Nr. 1 in diesem ersten Punktspiel. Nun müssen wir ohne Willi Oberhofer, also mit dem „letzten Aufgebot“ von gerade sechs Spielern über die Runden kommen, was die kommenden Aufgaben natürlich mehr als erschwerten.

01.07.2006:
Heimspiel gegen TC Mengen: 5:4

Da standen zwei Mannschaften auf dem Platz, die beide jeweils das erste Punktspiel verloren hatten. Weil in erster Linie unsere Heimspiele die Basis für Erfolg und Klassenerhalt bilden müssen, baute sich der Druck von selbst auf. Mit der Euphorie des Einzugs von Deutsch-land in das Halbfinale als Ansporn konnten wir nach harter Gegenwehr mit 4: 2 Punkten aus den Einzeln kommen. Mit Müh und Not bekamen wir die Kurve und konnten mit dem Gewinn des 1.Doppels den glücklichen Sieg von 5:4 unter Dach und Fach bringen. Großes Aufatmen – der notwendige erste Punkt war eingefahren.

08.07.2006:
Heimspiel gegen TC Endersbach: 2:7

Am Tag als Deutschland in überzeugender Manier den 3. Platz belegte, blieben wir bedauerlicherweise nur im Rahmen unserer Möglichkeiten. Mit dem TC Endersbach empfingen wir einen bekannt starken Verein aus dem Remstal. Als weiterer Kandidat für den Aufstieg wurde diese Favoritenstellung durch das bisherige Abschneiden unter-strichen. In einigen Spielen schnupperten wir wohl am Sieg, doch mit dem Gewinn von nur einem Einzel und einem Doppel verbuchten wir eine viel zu magere Ausbeute. Die Jagd nach dem notwendigen zweiten Punkt gegen den Abstieg wird immer enger.

15.07.2006:
Heimspiel gegen TG 83 Ehingen: 3:6

Mit Ehingen trat der nächste Favorit für den Aufstieg bei uns an. Nachdem es heißt: "Die Hoffnung stirbt zuletzt", wollten wir in diesem dritten Heimspiel wenigstens versuchen ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Mit dem 3:6 gelang dieses Vorhaben zwar, aber es war eben erneut zuwenig, um sich aus dem Abstiegsstrudel zu befreien. Unsere Siege in nur zwei Einzeln und nur einem Doppel zeigten ganz deutlich auf: Mit dieser Gruppe hatten wir in der Verbandsklasse wirklich überragende Teams erwischt.

29.07.2006:
Auswärts bei TC Baindt : 3:6

"Den Letzten beissen die Hunde", heißt es so schön. Der TC Baindt kämpfte, wie wir, gegen den Abstieg und war, wie wir, dabei unbedingt auf einen Sieg angewiesen. "Da waren es nur noch fünf kleine Negerlein". Auswärts, ohne unsere Nr. 1 (die inzwischen schon operiert wurde) und nur noch mit fünf Spielern, versuchten wir uns mit Vehemenz gegen den drohenden Abstieg zu wehren. Mit 0:2 Matches zu starten, waren natürlich erschwerte Bedingungen. Komplett hätten wir bestimmt eine Siegchance gehabt, so aber war der Gewinn von drei Einzeln zu wenig. Das Thema: Abstieg war nach dem Verlust der Doppel eindeutig besprochen.

Fazit: Der Abstieg aus der Verbandsklasse war die logische Folge von zu wenigen Spielern. Mit gerade sieben Spielern sind wir bei Verletzungen oder Terminschwierigkeiten aufgeschmissen. In dieser Saison ist nach ca. 10 Jahren zum ersten Mal der „Worstcase“ eingetreten. Deshalb müssen wir handeln - ganz dringend müssen alle Optionen auf den Prüfstand: Begründung einer Spielgemeinschaft oder Gewinnung von weiteren Spielern oder Überwechseln in die Herren 60 – die Diskussionen sind eröffnet. Darüber können die Spieler der Herren 55 in den nächsten Monaten ausgiebig nachdenken:

Rudi Binder, Heinz Birkenmaier, Jost Giese, Willi Oberhofer, Roland Schwinger, Walter Trösch und Hartmut Franke.

Auf unsere Ehefrauen war auch in 2006 wieder großer Verlass. Ob mit der allseits gelobten Bewirtschaftung nach den Trainingsabenden oder mit ausgesuchten Essenszusammenstellungen bei den Punktspielen.

Die Damen: Annelies Giese, Uschi Oberhofer, Heidrun Schwinger, Ulla Trösch und Sigrid Franke glänzten mit Einsatz und Erfindungsreichtum. Da nichts als selbstverständlich zu betrachten ist (Jahr für Jahr können wir Vergleiche mit anderen Klubs ziehen), wissen wir (und mittlerweile alle gegnerischen Mannschaften), auch diese Art der Betreuung und Unterstützung sehr zu schätzen und bedanken uns herzlich dafür. Wir sind froh, so gut von Euch gehegt und gepflegt zu werden.

Hartmut Franke



Volleyballabteilung

Bericht der Abteilung

Leider hat es die Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" am letzten Spieltag in Schorndorf nicht mehr geschafft, den Klassenerhalt in der B-Klasse sicherzustellen. Ingrid Lepple, in die ich in meinem letzten Bericht noch große Hoffnungen als "Joker" im Abstiegskampf gesetzt habe, konnte der Mannschaft leider nicht zur Verfügung stehen Allerdings war auch unsere Freizeit-Mixed-Mannschaft völlig unerwartet in nahezu voller Besetzung am 25.03.2006 in Schorndorf anwesend. Dennoch konnte keines der beiden Spiele gewonnen werden, so dass wir uns in der Abschlusstabelle mit einem vorletzten Platz und damit dem Abstieg in die C-Klasse begnügen mussten.

Wegen des im Vorfeld vermuteten massiven Personalengpasses beim letzten Spieltag hatten Brigitte "Bri" Piro und meine Wenigkeit, nach dem längeren krankheitsbedingten Ausfall, die spielerische Unterstützung der Mannschaft zugesagt und dieses Versprechen auch eingelöst. Aber selbst diese nahezu 50 Jahre Spielerfahrung, die "Bri" und ich im letzten Spiel gegen die Mannschaft aus Rohr aufs Volleyballfeld gebracht haben, konnten nicht in Punkte umgemünzt werden.

Die Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" hat aber den sportlichen Misserfolg in der zurückliegenden Spielrunde ganz gut weggesteckt und bei der Mannschaftssitzung am 30.03.2006 bekundet, dass sie trotz Abstieg auch in der Saison 2006/2007 wieder eine Mannschaft melden und in der C-Klasse antreten will. Bei dieser Sitzung habe ich dann meinen Rücktritt als Trainer bekannt gegeben, weil ich durch meine private Veränderung ins oberschwäbische Krauchenwies (dort steht mein Heim und wartet meine Frau) an den Wochenenden einfach nicht mehr in Stuttgart bin und auch meine Zeit unter der Woche sehr knapp bemessen ist.

Allerdings war im Vorfeld schon abgeklärt, dass Frithjof "Joffi" Merten das Training und die Spielbetreuung weiterhin übernehmen wird, vorausgesetzt es kommt eine Mannschaft zustande. Ich möchte an dieser Stelle der Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" und ihrem Trainer für die kommende Spielrunde viel Erfolg, keine Verletzungen und vor allem viel Spaß wünschen. Zudem hoffe ich, dass Hannes Münch weiterhin so gute Fortschritte beim Volleyball macht wie bisher und damit zu einer echten Verstärkung für die Mannschaft werden kann.

In Anbetracht der hinlänglich bekannten Personalprobleme, die sicher auch in der Saison 2006/2007 wieder auftreten werden, wird die Mannschaft jede Verstärkung dringend nötig haben. Aus diesem Grund werden wir auch nicht umhin kommen, weiterhin kräftig Spielerwerbung zu betreiben, die bislang leider erfolglos geblieben ist. Abschließend möchte ich zumindest noch erwähnen, dass aus "rumms bumms" - Mannschaftskreisen zu vernehmen war, dass der sportliche Erfolg in der zu Ende gehenden Spielrunde 2005/2006 im Pokalwettbewerb angestrebt werden soll. Angeblich sollte diese Veranstaltung noch vor dem Beginn der Sommerferien in Turnierform ausgetragen werden. Nachdem mir bis heute allerdings keine Erfolgsmeldung in Sachen Pokal zu Ohren gekommen ist, kann ich nur vermuten, dass sich der Erfolg auch hier in Grenzen gehalten hat.

Spieltermine für die Saison 2006/2007 sind mir bis dato noch nicht bekannt. Aber wir werden versuchen, diese Informationen auf die Internetseite des SKV Rohracker einzustellen, damit Fans und eventuell auch volleyball-interessierte "Jung-Mixer" sich über die Aktivitäten der Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" dort kundig machen können. So weit also die Berichterstattung über den aktiven Spielbetrieb in der Volleyballabteilung des SKV Rohracker.

Wie schon im letzten Bericht von mir vermutet, ist die Jahreshauptversammlung der Volleyballabteilung am 21.03.2006 ordnungsgemäß über die Bühne gegangen. Die bisherigen Funktionsträger konnten davon über-zeugt werden, dass ihnen das übertragene Amt einfach gut zu Gesicht steht und von ihnen deshalb mindestens noch für ein weiteres Jahr bekleidet werden sollte. Allerdings haben wir festgestellt, dass sich die Zahlen der aktiven Mitglieder und der im Ausschuss zu besetzenden Positionen immer näher kommen. Dennoch kann positiv vermeldet werden, dass die Abteilung auch das Jahr 2007 noch erleben wird. Mehr darf bei dem schon seit Jahren andauernden Abwärtstrend einfach nicht erwartet werden.

Zur Situation beim "Jedermann-Volleyball" am Dienstagabend kann ich wirklich keine Besserung vermelden. Vor den Sommerferien war die geringe oder eigentlich nicht stattfindende Trainingsbeteiligung aber auch auf die Fußball-WM und die tropischen Temperaturen zurückzuführen. Ein Grund, den man einfach akzeptieren muss, zumal auch ich mich dem euphorischen Fußballfest auf dem Stuttgarter Schlossplatz nicht entziehen konnte. Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben und deshalb hoffe ich, dass nach den Sommerferien alles wieder besser wird.

Nachdem die Abteilung stets bestrebt ist, neben dem Volleyballspiel auch gemeinschaftsfördernde Veranstaltungen anzubieten, wurde auch in diesem Jahr zum sehr beliebten "Beachen und Grillen" auf die Volleyballanlage in Heumaden eingeladen. Doris Böbel und "Joffi", die sich schon seit Anbeginn um die Vorbereitung dieser Veranstaltung kümmern und von mir an dieser Stelle dafür ein dickes Lob bekommen, haben nach entsprechender Vorerkundung den 06.08.2006 als Austragungstermin festgelegt und die Mitglieder mit einer wunderschönen Einladung darauf aufmerksam gemacht. Jeder hat natürlich darauf gehofft, dass nicht wie im letzten Jahr die Veranstaltung dem schlechten Wetter zum Opfer fallen wird und die Grillwürste und Steaks wieder bei Henning Fricke auf dem Balkon verspeist werden müssen. Das traumhafte Wetter während der Fußball-WM hat uns zudem sehr optimistisch gestimmt, dass es in diesem Jahr mal wieder klappen könnte.

Wie wir aber zwischenzeitlich alle wissen, war mit dem Finale bei der Fußball-WM und dem Beginn der Sommerferien leider auch der Sommer zu Ende und der 06.08.2006 lag terminlich schon in der Schlechtwetterperiode.



Tatsache ist aber, dass an diesem Sonntag um 14.00 Uhr die Sonne vom Himmel gelacht hat und das Netz auf dem Beachfeld aufgebaut werden konnte. Damit hatte die Veranstaltung begonnen und nichts konnte uns mehr vertreiben, auch nicht der kräftige Regen, der so gegen 16.00 Uhr eingesetzt hat.



Der von Henning bei OBI neu erworbene Gartenpavillon konnte dem Unwetter nur bedingt Stand halten.



Nachdem wir dann alle so richtig nass waren, hat der Regen wieder nachgelassen und die Spielerei konnte fortgesetzt werden.



Die Beteiligung war mit insgesamt ca. 20 Personen wieder erfreulich gut, wobei etwa die Hälfte der Teilnehmer von der Freizeit-Mixed-Mannschaft "rumms bumms" gestellt wurde. Anschließend wurde dann wieder gemütlich gegrillt, gegessen und getrunken, so dass wir noch vor Einbruch der Dunkelheit erschöpft und zufrieden den Heimweg antreten konnten. Sandra Fritz hat mit ihrer "Digi-Cam" die ausgelassene Stimmung beim "Beachen und Grillen" ausgiebig festgehalten.

Wie schon erwähnt, habe ich meinen privaten Lebensmittelpunkt im letzten Jahr wieder in die oberschwäbische Heimat verlegt und bin nur noch zum Arbeiten unter der Woche hier in Stuttgart. Damit haben sich natürlich auch meine Aktivitäten in der Volleyballabteilung deutlich reduziert. Damit meine Mitspieler aus dem "Jedermann-Volleyball" mir diese Ausrede auch wirklich abnehmen, war eine Einladung ins neue Heim natürlich überfällig. Etwa ein Jahr nach Einzug war es dann soweit. Am 09.09.2006 sind die "Jedermänner", oder zumindest ein Teil davon, meiner Einladung gefolgt und wirklich aus allen Richtungen nach Hausen a.A. (heißt nicht am Ar… sondern am Andelsbach) angereist.

Monika Pöhler, Henning Fricke und Günther "Günne" Wieland haben den Umweg über Italien genommen, Ingrid Lepple ist mit dem Fahrrad direkt aus Andechs gekommen (allerdings im Zug) und der Rest hat den direkten Weg über die Schwäbische Alb gewählt. Nachdem ich jetzt doch ganz deutlich auf dem Land wohne und es dort hauptsächlich Natur gibt, habe ich zumindest versucht, meinen Besuch aus der Stadt mit tollen Torten zum Nachmittagskaffee und Schaschlikpfanne von glücklichen, mir fast persönlich bekannten Schweinen und Kühen, kulinarisch zu verwöhnen. Es scheint geklappt zu haben, denn ein Teil ist bis zum nächsten Morgen geblieben und erst nach dem Frühstück wieder nach Hause gefahren.

Ingrid Lepple übrigens wieder mit dem Fahrrad! An dieser Stelle möchte ich den "Jedermännern" noch mal bestätigen, dass wir das Haus nicht nur übers Wochenende gemietet haben, sondern es wirklich uns gehört. Vielleicht ist jetzt auch zu verstehen, dass es mich am Wochenende kaum mehr in Stuttgart hält.

Zum Schluss meines Berichtes könnte ich noch anmerken, dass die in der letzten Damenmannschaft des SKV Rohracker noch aktiven Spielerinnen Tanja Fechter (jetzt Keller), Sabine Kick (jetzt Messerschmidt) und Claudia Naynert sich im Jahr 2006 über weiblichen Nachwuchs freuen durften, nachdem zuvor schon in allen drei Familien ein stolzer Stammhalter platziert werden konnte. Damit kann man erkennen, dass Volleyballer einfach über das richtige Timing verfügen.

Nachdem diese Ausgabe der Vereins-nachrichten ja schon die letzte in diesem Jahr ist, müsste ich wohl an dieser Stelle schon die guten Wünsche zum frohen Weihnachtsfest und für ein gesundes und glückliches neues Jahr 2007 formulieren. Da aber eben erst die Sommerferien zu Ende gegangen sind, in den Kaufläden aber auch schon Lebkuchen und Spekulatius in den Regalen stehen, kann man sich zu Recht darüber streiten, ob es dafür noch zu früh oder doch schon der passende Zeitpunkt ist. Ich wünsche auf jeden Fall allen Volleyballern des SKV Rohracker eine gute Zeit und viel Spaß bei den Aktivitäten der Abteilung.

Hans-Peter Blersch